Generative KI kann innerhalb kürzester Zeit überzeugend formulierte Antworten, Analysen und Zusammenfassungen erstellen. Doch überzeugend klingt nicht automatisch korrekt. Um KI-generierte Informationen professionell nutzen zu können, werden kritisches Denken, fundiertes Urteilsvermögen und eine systematische Qualitätsprüfung zu zentralen Kompetenzen.
Das Training Critical Thinking in der KI-Ära vermittelt Methoden, mit denen Teilnehmende KI-generierte Inhalte strukturiert hinterfragen, Aussagen überprüfen und Informationsqualität beurteilen können.
Sie lernen, Halluzinationen, Widersprüche, Verzerrungen und manipulative Inhalte zu erkennen, Quellen fundiert einzuschätzen und KI-Ergebnisse mit gezielten Fragen zu challengen. So schaffen sie eine belastbarere Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen.
Der Zugang zu Informationen wird durch generative KI einfacher. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an deren Bewertung.
Denn wer KI-Ergebnisse für berufliche Aufgaben nutzt, muss unterscheiden können: Was wissen wir tatsächlich? Welche Aussage ist lediglich plausibel formuliert? Auf welchen Daten oder Quellen basiert sie und welche Annahmen liegen einer Schlussfolgerung zugrunde?
Critical Thinking setzt genau hier an. Statt Informationen unkritisch zu übernehmen oder KI-Ergebnisse grundsätzlich infrage zu stellen, geht es um eine strukturierte und nachvollziehbare Prüfung.
Teilnehmende entwickeln dafür konkrete Methoden und Prüfroutinen, die sie auf unterschiedliche berufliche Fragestellungen übertragen können.
Die Teilnehmenden beschäftigen sich unter anderem mit:
Ziel des Trainings ist es, Teilnehmende zu befähigen, KI-generierte Informationen strukturiert zu hinterfragen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen nachvollziehbar sowie faktenbasiert zu treffen.
Nach dem Training können die Teilnehmenden:
So wird aus der Nutzung von KI eine reflektierte und qualitätsbewusste Zusammenarbeit mit KI-generierten Informationen.
Generative KI kann Inhalte erzeugen, die schlüssig und überzeugend wirken, aber dennoch Fehler, unbelegte Aussagen oder problematische Schlussfolgerungen enthalten können. Kritisches Denken hilft dabei, solche Ergebnisse systematisch zu prüfen und ihre Qualität fundierter einzuschätzen.
Als Halluzinationen werden KI-generierte Inhalte bezeichnet, die sachlich falsch oder nicht durch entsprechende Informationen belegt sind. Im Training lernen Teilnehmende Methoden kennen, mit denen sie verdächtige Aussagen erkennen und anschließend überprüfen können.
Wichtige Aussagen können identifiziert und anschließend mit geeigneten, verlässlichen Quellen abgeglichen werden. Darüber hinaus sollten unter anderem Widersprüche, zugrunde liegende Annahmen und mögliche Unsicherheiten geprüft werden. Das Training vermittelt dafür strukturierte Vorgehensweisen.
Quellen können anhand verschiedener Kriterien beurteilt werden. Dazu gehören insbesondere Aktualität, Relevanz, Autorität, Genauigkeit und Zweck der jeweiligen Information. Die strukturierte Quellenbewertung ist ein eigener Bestandteil des Trainings.
Bei der Bewertung können beispielsweise Perspektiven, Auswahl von Informationen, Formulierungen und Argumentationsmuster betrachtet werden. Die Teilnehmenden lernen, mögliche Verzerrungen bewusster wahrzunehmen und ihre Auswirkungen auf Aussagen und Schlussfolgerungen zu hinterfragen.
Statt die erste Antwort zu übernehmen, können gezielte Rückfragen gestellt, Begründungen eingefordert und Annahmen hinterfragt werden. Auch Gegenhypothesen und alternative Perspektiven helfen dabei, die Belastbarkeit eines Ergebnisses zu untersuchen.
Ja. Das Training verbindet die Prüfung KI-generierter Informationen mit der Frage, wie auf Basis verfügbarer Daten nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden können. Dabei wird auch berücksichtigt, wie bestehende Unsicherheiten transparent gemacht werden können.
Der Schwerpunkt liegt auf kritischem Denken, Informationsbewertung und Entscheidungsqualität und nicht auf technischen KI-Kenntnissen. Ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise und typischer Grenzen generativer KI wird im Training vermittelt.
Die Teilnehmenden entwickeln Methoden und Prüfroutinen, um KI-Inhalte strukturierter zu analysieren, Aussagen zu validieren, Quellen zu bewerten und Unsicherheiten zu berücksichtigen. Ziel ist ein fundierteres und nachvollziehbares Urteilsvermögen beim beruflichen Einsatz von KI.
Sie möchten die kritische KI-Kompetenz Ihrer Mitarbeitenden stärken? Sprechen Sie mit uns über ein passendes Critical Thinking Training für Ihre Teams.

Wir sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr für Sie da.
Tel.: (069) 75 60 73-90
E-Mail: info@kerntraining.com