Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen
Moderne Sprachlehrwerke und Sprachkurse in der Europäischen Union orientieren sich für gewöhnlich am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Gebräuchlicher ist oft sein englischer Name "Common European Framework of Reference for Languages", vor allem in der Abkürzung CEF.
Was ist der CEF?
Der Europarat hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität der Kommunikation unter Europäern mit unterschiedlichem sprachlichen und kulturellen Hintergrund zu verbessern. Ganz besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Tatsache, dass alle Lernenden ihre Ziele klar und umfassend definieren und beschreiben können sollten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der Gemeinsame europäische Referenzrahmen ausgearbeitet.
Während es vor der Einführung des CEF Lehrwerke mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Themen und unterschiedlicher Progression gab, hat der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für alle Sprachen Kompetenzstufen definiert; die neuen Lehrwerke berücksichtigen diese in ihrem Aufbau. Dabei wird jeder Stufe ein Inventar an Grammatik und Wortschatz zugeordnet. Für die Lehrwerke bedeutet die Berücksichtigung des Referenzrahmens eine bessere Vergleichbarkeit.